The Castled Crag ... - Der Drachenfels als romantisches Reiseziel -    Siebengebirgsmuseum


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Denkmäler auf dem Drachenfels

Am 18. Oktober 1814 wurde ein erstes Denkmal
für den „Landsturm vom Siebengebirge“ enthüllt.
Diese Freiwilligentruppe hatte die regulären Truppen 
bei der Befreiung des rechten Rheinufers von der 
französischen Herrschaft im Januar 1814 unterstützt.
Die Inschriften erinnerten an zwei Offiziere,
die bei den Kämpfen ums Leben kamen:
an den Königswinterer Johann Joseph Genger
und den preußischen Major von Boltenstern.
1843 war das Denkmal in so schlechtem Zustand,
dass es abgetragen werden musste.

Bald nach dem Abtragen des ersten Denkmals
gründete sich ein Komitee zur Wiedererrichtung.
1857 entstand ein neues Monument.
Der Entwurf stammte von Dombaumeister Zwirner.
Die Namen der Offiziere erschienen nach dem 
Willen des Komitees nicht mehr: Das Denkmal sollte
dem gesamten „Befreiungskampf“ gewidmet sein.
Nachkommen Boltensterns erreichten jedoch 1914,
dass ein weiteres Denkmal für den Landsturm
auf dem Plateau des Drachenfels aufgestellt wurde.
Es ist eine Nachbildung des ersten Monuments,
auf dem wieder der beiden Offiziere gedacht wird.

Bis weit ins 20. Jahrhundert war der Drachenfels 
ein Ort des Patriotismus. Zu besonderen Anlässen 
wie dem Gedenken an nationale Ereignisse 
zogen Studenten und Männergesangvereine
auf den Berg.
 
 
 

 

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